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Spenden

Wir sind immer wieder auf Spenden angewiesen, um besondere Projekte des Kinderschutzes vor Ort anbieten zu können. Dazu gehört zum Beispiel die Gruppe der „young carers“ in Bad Bramstedt.

Nicht alle Aufgaben können von Ehrenamtlichen ausgeführt werden. Oftmals benötigen die Kinder und Jugendlichen eine professionelle Betreuung in besonderen Problemsituationen. Aus Spendeneinnahmen werden daher auch die notwendigen Honorarkosten gedeckt, wenn eine öffentliche Förderung nicht möglich ist. Auch nutzen wir Spendengelder, um Informations- und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Hierzu gehören u.a. die Erstellung und Herausgabe unserer Broschüren und Informationsflyer. Helfen Sie uns, weiterhin als Lobby für Kinder mehr tun zu können!

Spendenkonto:
VR Bank Neumünster
IBAN: DE 88 2129 0016 0053 6798 00
BIC: GENODEF1NMS

Als gemeinnützige Gesellschaft sind wir berechtigt, Spendenbescheinigungen für Geldzuwendungen auszustellen!

Ehrenamt

Wir suchen Bürgerinnen und Bürger im Kreis Segeberg, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Neben dem praktischen Engagement, wie z.B. für die Hausaufgabenhilfe, das Vorlesen von Geschichten für Kinder oder auch das Sammeln von Spenden, werden auch immer wieder Ehrenamtliche für die Vorstandsarbeit in den Ortsverbänden des Deutschen Kinderschutzbundes gesucht. Ortsverbände gibt es im Kreis Segeberg in Bad Bramstedt, Bad Segeberg, Bimöhlen, Henstedt-Ulzburg, Kisdorf und Wahlstedt.

Unsere Spendenprojekte

Kreativprojekte für Kinder in besonderen Lebenslagen

Viele Kinder, die von Gewalt betroffen sind, erleben sich oftmals als Opfer und auch als hilflos. Gleichzeitig sind es keine „Einzelschicksale“. Mit den Kreativprojekten möchten wir dazu beitragen, dass diese Kinder aus ihrer Opferrolle herauskommen. Gemeinsam mit Kindern in ähnlichen Situationen können sie sich bei diesem Prozess gegenseitig unterstützen. Dafür sollen kreative Projekte gefördert und die Ergebnisse dieser Projektarbeiten genutzt werden. Wichtig ist, dass die Kinder über diese kreativen Prozesse in eine aktive Rolle kommen und dadurch (wieder) eine Selbstwirksamkeit erfahren.

Drei Praxisbeispiele für unsere Kreativprojekte:

Das Kinderbuch

Ein Mädchen hat ein „Kinderbuch“ gemalt und mit einer kleinen Geschichte versehen. Dieses würde sie gerne auch anderen Kindern zur Verfügung stellen, die ebenfalls von Gewalt betroffen sind.

Ihre Spende hilft!

Ihre Spende ermöglicht die Digitalisierung sowie den Druck des „Kinderbuches“, so dass es auch andere Kinder die Geschichte lesen können.

Die Kunstgruppe

Es wird eine „Kunstgruppe“ für Kinder ins Leben gerufen, die von unserer Kunsttherapeutin geleitet wird. In dieser Kleingruppe arbeiten die Kinder mit verschiedenen Materialien. Die Kunst wird zum Ventil für Gedanken und Gefühle, die im Prozess und im Werk ihren Ausdruck finden. Die Ergebnisse können öffentlich gezeigt werden, z.B. in einer Ausstellung oder einem interaktiven Projekt im öffentlichen Raum. Zusätzlich werden beispielsweise Postkarten und Kalender von den Ergebnissen der Kreativprojekte veröffentlicht.

Ihre Spende hilft!

Mit Ihrer finanziellen Unterstützung können wir die Arbeitszeit der Kunsttherapeutin, die Verbrauchsmaterialien sowie ggf. Kosten für die Veröffentlichungen finanzieren.

Die Musikproduktion

Geplant ist die Aufnahme eines Musikstückes, das von den Kindern gesungen wird.

Ihre Spende hilft!

Die professionelle Aufnahme des Musikstückes wird durch Ihren Spendenbeitrag erst ermöglicht.

Young Carers – Projekte Junge Pflegende begleiten und unterstützen

Wir sind immer wieder auf Spenden angewiesen, um besondere Projekte des Kinderschutzes vor Ort anbieten zu können. Dazu gehören zum Beispiel die Gruppen der „young carers“.

Die Geschichte einer jungen Pflegenden

Emma* ist 13 Jahre alt und lebt mit ihrem kleinen Bruder Johann und den Eltern (35 und 37 Jahre) zusammen in einer Wohnung. Emmas Vater ist beruflich viel unterwegs und kommt meistens nur am Wochenende nach Hause. Emmas Mutter hat sich bisher um die Kinder und den Haushalt gekümmert. In letzter Zeit ist sie aber oft sehr traurig und schafft es morgens nicht aufzustehen. Emma macht ihrem Bruder dann das Pausenbrot und bringt ihn zur Schule. Manchmal schläft ihre Mutter noch, wenn Emma und Johann aus der Schule wieder nach Hause kommen. Mittagessen gibt es dann nicht, es sei denn, Emma springt als „Köchin“ ein. Durch die Sorgen, die sie sich um ihre Mutter macht, fällt es ihr oft schwer sich in der Schule und bei den Hausaufgaben zu konzentrieren. Sie fragt sich, ob sie und ihr Bruder vielleicht schuld sind, dass ihre Mutter so traurig ist. Schließlich sind ihre Noten in den letzten Arbeiten schlechter gewesen und sie und Johann streiten sich oft. Oder ihre Mutter ist traurig, weil der Vater oft nicht da ist. Gestern hat Emma nachts besonders schlecht geschlafen und am nächsten Morgen den Wecker nicht gehört. Sie und Johann sind beide zu spät zur Schule gekommen. Emmas Lehrerin hat sie nach der Schulstunde zur Seite genommen und sie gefragt, ob alles in Ordnung sei, weil sie in letzter Zeit sehr müde aussehe. Emma konnte ihr nicht sagen, was zu Hause los ist, obwohl sie gerne mit jemandem geredet hätte. Aber sie schämt sich dafür und hat außerdem Angst, dass sie und Johann dann vielleicht von zu Hause wegmüssen. Selbst mit ihrer besten Freundin will Emma nicht darüber reden. Sie zieht sich immer mehr zurück und trifft sich kaum noch mit ihrer Freundin. Auch weil sie Angst hat, ihre Mutter alleine zu lassen. Wer kümmert sich denn um Johann, wenn sie nicht da ist? Zu Hause achten Emma und Johann möglichst darauf, nicht so laut zu sein, um ihre Mutter nicht zu stören. Manchmal ist Emma richtig wütend auf ihre Mutter. Aber sie zeigt es ihr nicht, aus Angst, dass sie dann noch trauriger wird. Johann fällt in letzter Zeit in der Schule häufiger durch Ärger mit seinen Mitschülern auf. Seine Lehrerin hat deswegen schon zu Hause angerufen.

Über eine Lehrerin und eine Schulsozialarbeiterin, die das Gespräch mit den Eltern gesucht haben, ist der Familie schließlich die psychische Erkrankung der Mutter und die Situation der Kinder bewusstgeworden. Die Mutter hat sich mit Unterstützung ihres Mannes um einen Therapieplatz bemüht und ist jetzt in Behandlung. Emma und Johann besuchen nun wöchentlich eine Gruppe der „Young Carers“ des Kinderschutzbundes für Kinder mit erkrankten Familienmitgliedern.

* Namen geändert

Ihre Spende hilft jungen Pflegenden!

Nicht alle Aufgaben können von Ehrenamtlichen ausgeführt werden. Oftmals benötigen die Kinder und Jugendlichen eine professionelle Betreuung in besonderen Problemsituationen. Aus Spendeneinnahmen werden daher auch die notwendigen Honorarkosten gedeckt, wenn eine öffentliche Förderung nicht möglich ist. Auch nutzen wir Spendengelder, um Informations- und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Hierzu gehören u.a. die Erstellung und Herausgabe unserer Broschüren und Informationsflyer.

Stärken Sie die Lobby für Kinder!

Damit wir mehr für Kinder tun können …